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(Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht)
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Kündigungsschutz

Der Arbeitnehmerschutz ist in Deutschland sehr ausgeprägt. Zur Vermeidung willkürlicher Arbeitnehmerentlassungen hat der Gesetzgeber das Kündigungsschutzgesetz geschaffen. Diese Regelung gilt nicht in Kleinbetrieben.

Im Geltungsbereich des Kündigungsschutzgesetzes muss das Kündigungsschreiben die Kündigungsgründe enthalten. Gründe können sein


Personenbedingte Kündigung bedeutet, dass der Arbeitnehmer nicht (mehr) die Fähigkeit oder Eignung hat, die geschuldete Arbeitsleistung zu erbringen. Beispiel ist ein Kraftfahrer, der seinen Führerschein verliert.
Bei der verhaltensbedingten Kündigung stört der Arbeitnehmer das Vertragsverhältnis. Häufig ist der Verstoß gegen Pflichten aus dem Arbeitsvertrag (Nichteinhaltung der Arbeitszeit, Beleidigung von Kunden oder Kollegen, Mobbing, etc.).

Bei der betriebsbedingten Kündigung verfügt der Arbeitnehmer nicht (mehr) über ausreichend Beschäftigungsmöglichkeiten, zum Beispiel bei Auftragsrückgang, Umstrukturierung, Auslagerung von Betriebsteilen (Outsourcing). Kommen mehrere Arbeitnehmer für eine Kündigung in Betracht, hat der Arbeitgeber eine Sozialauswahl zu treffen. Langjährige und sozial schwache Arbeitnehmer sollen geschützt werden.

Jeder Arbeitnehmer hat das Recht eine Kündigung durch das zuständige Arbeitsgericht überprüfen zu lassen. Die Kündigungsschutzklage ist binnen drei Wochen beim Arbeitsgericht einzureichen. Für Bad Harzburg und Goslar ist das Arbeitsgericht Braunschweig zuständig.

Diese allgemeinen Ausführungen können eine einzelfallbezogene Rechtsberatung durch einen Rechtsanwalt nicht ersetzen.


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