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Mieterhöhung – Sie ärgern sich über eine Mieterhöhung?

Im Mietvertrag wird die Miethöhe festgelegt. Während langjähriger Mietverhältnisse kann es verschiedene Anlässe zur Mieterhöhung geben.

Ein Anlass kann sein, dass sich durch die allgemeine Inflation oder Änderungen des Preisniveaus am Immobilienmarkt die wirtschaftlichen Verhältnisse ändern. Der Vermieter ist dann berechtigt den Mietzins anzupassen, um eine marktübliche Miete zu erzielen. Grenze für die Mietanhebung ist die ortsübliche Miete.

Diese wird durch einen von der Gemeinde veröffentlichten Mietspiegel festgelegt. Fehlt ein Mietspiegel kann, eine Vielzahl von Vergleichsmieten herangezogen werden. Im Notfall muss ein Sachverständigengutachten die ortsübliche Miete bestimmen.

Weiter kann der Vermieter nach Durchführung von Modernisierungsmaßnahmen eine Erhöhung des Mietzinses verlangen. Als Modernisierung gelten beispielsweise:

  • Einbau eines Fahrstuhls
  • Wärmedämmung
  • Anbau eines Balkons
  • erstmaliger Einbau einer Zentralheizung

Die Erhöhung muss unabhängig von ihrem Grund angemessen sein. Hierfür gibt es klare gesetzliche Grenzen. Das Erhöhungsverlangen ist an strenge formelle Voraussetzungen gebunden.

Diese allgemeinen Ausführungen können eine einzelfallbezogene Rechtsberatung durch einen Rechtsanwalt nicht ersetzen.

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